“Vitamorphose” 

Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel “Noch mal Leben vor dem Tod” (Photographien und Geschichten vom Lebensende von Walter Schels und Beate Lakotta) werden Skulpturen von Mechthild Ehmann in der Dreifaltigkeitskirche in München-Zentrum gezeigt: Die Dreifaltigkeitskirche lädt den Besucher der Ausstellung ein, seine Empfindungen, seine Gedanken, seine Ängste und alles, was durch den Besuch der Ausstellung in Bewegung kommt, in einen neuen Zusammenhang zu setzen.

  

Eine kreuzförmig angelegte Installation von Skulpturen aus Marmor vergegenwärtigt die seelische Bewegung der Erfahrung in der eigenen Lebensgeschichte, konzentriert sie und führt sie weiter zur Erfahrung des Durchdringens und der Gleichzeitigkeit von Leben und Tod, des Stirb und Werde.

 

Die Skulpturen nehmen die formale Sprache der barocken Architektur auf; so wird der kreisförmige Grundriss der Kuppel in der Steinscheibe zum Symbol für gestaltetes Leben, in der zerbrochenen Kreisscheibe zum Bild für den Tod. Zwei liegende und in ihrem Zentrum drehbare Kreisscheiben wollen vom Besucher bewegt werden. Dadurch wird der Trauerprozess in seinem spiralförmigen Voranschreiten transparent und greifbar.

Ort: Dreifaltigkeitskirche, Nähe Lenbachplatz, München

Zeit: 19. Oktober bis 07. Dezember 2007

Mehr dazu unter Noch mal Leben München.

Photo Dreifaltigkeitskirche: Thierry Boissel

5 Kommentare zu “Ausstellung in München 2007”

  1. J. S., 6.11.2007, Dreifaltigkeitskirche München schreibt:

    Wie passen die Skulpturen zur Ausstellung (Noch mal Leben vor dem Tod) gut zu diesem wunderbaren Gebetsraum (Dreifaltigkeitskirche). Gott segne alle Menschen, die hier seelenwährende Zuflucht nehmen.

  2. Sr. F., 7.11.2007, Dreifaltigkeitskirche München schreibt:

    Eine großartige Installation! Die Künstlerin hat das Geheimnis von Leben und Tod tief empfunden und in die religiöse Dimension umgesetzt. Ich danke allen Verantwortlichen, die dem Besucher und Betrachter dies Kunstwerk in das Geheimnis der Dreifaltigkeit hineingestellt haben!
    Sr. F, O. Cist.

  3. E. K., 7.11.2007, Dreifaltigkeitskirche München schreibt:

    Dieses Gotteshaus und diese Skulpturen darin haben mir in einer schweren Stunde meines Lebens Ruhe und Hoffnung auf die Kraft der Auferstehung geschenkt. Danke!
    E. K., 7.11.2007

  4. Nov. 2007, Dreifaltigkeitskirche München schreibt:

    Die Bildhauerin Mechthild Ehmann hat sich zum Ausstellungsthema eigene Gedanken gemacht und diese sinnvoll in Skulpturen gestaltet. Die Dreifaltigkeitskirche bildet, nahe der Karmeliterkirche, eine sinnvolle Ergänzung und Platzierung für die künstlerischen Skulpturen. Danke

  5. Sr. F.: 7. Nov. 2007, Dreifaltigkeitskirche München schreibt:

    Eine großartige Installation! Die Künstlerin hat das Geheimnis von Leben und Tod tief empfunden und in die religiöse Dimension umgesetzt. Ich danke allen Verantwortlichen, die dem Besucher und Betrachter dies Kunstwerk in das Geheimnis der Dreifaltigkeit hineingestellt haben!
    Sr. F, O. Cist.

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